Still alive
Ja es gibt mich noch
Seit dem letzten Post sind einige, ziemlich arbeitsintensive Wochen vergangen. Das wird also ein längerer Logbuch-Eintrag
Da in der Woche die wir in Veijle verbracht haben, in der Hochschule die Zeit nicht stehen geblieben war mussten wir bei unserer Rückkehr mit dem schlimmsten rechnen denn eigentlich waren fünf Wochen für das Flash-Projekt angelegt, Veijle nahm eine Woche in Anspruch und da wir Erasmus-Studenten zwischen den Semestern hin und herspringen, fiel bei uns am Ende auch quasi noch eine Woche weg, da für uns in der letzten Flash-Projekt Woche bereits das Nokia Projekt im 5. Semester begann.
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So much work..so little time
Nach langer Zeit mal wieder was von mir hier.
Momentan stecken wir alle mitten in den Projekten.
Nachdem wir letzten Samstag die Aufgabenstellung gemailt bekamen und unsere Idee zum Projekt bis Sonntag abschicken sollten, war es ein kurzes Wochenende.
Schwierig ein Projektthema zu finden, wenn man weder die Möglichkeiten des zu verwendenden Programms kennt, noch wie man die Idee umsetzen könnte. Die ziemlich vollgestopfte Projektdefinition machte das Ganze natürlich nicht einfach, denn sie sah so aus:
Your project must include all basic elements that make up a
simple, ‘intelligent’ computer in simple human-computer interaction
(HCI) design: input-analysis-’intelligence’-synthesis-output.
We have covered these areas, which all must be present to some degree
(your project an have one or two as their main focus):
1) Cross-related input modalities (vision, sound, tactile)
2) Computer vision (face detection, other…)
3) Core emotions (Russel)
4) Pixel manipulation (fade, efx, repositioning, feedback…)
5) Life simulation by constrained random numbers (weighted random, 1st
order markov chains…)
These areas can be used & cmbined in so many different ways, and an
emphasis of the course is on you tailor-making standard procedures and
functionalities - so be inventive.
Na wenn sich das mal nicht einfach anhört *hust*
Da ich kein wenig unsicher war was ich machen sollte, und absolut klar war wie ichs umsetzte laß sich meine Projektbeschreibung auch in etwa so:
Ich würd gern irgendwas mit der Wiimote machen. Musik soll auch vorkommen! Und Visuals, ganz klar. Muss rein!
Das ganze hat sich über die Woche jetzt immer weiterentwickelt und wurde vom per Wiimote steuerbaren Sequencer am Anfang,
zu einer Art Instrument jetzt. Man schwingt die Wiimote und es soll Ton entstehen, oder man benutzt sie eben um zu “scratchen”(Vorschlag Lars). Dabei geht es jetzt erst einmal weniger um das was musikalisch rauskommt, als um die Umsetzung der Bewegung in Klänge.
Alles nicht so einfach.
Viel Zeit bleibt nicht mehr und aus den Vorlesungen sind inzwischen Arbeitsstunden geworden, die man mit dem Projekt verbringen kann, bis Lars sich endlich von den andern losreißen kann. Das uferte heute etwas aus:
9 Uhr: Er kommt an, ich bin der Einzige der im Raum ist, nach einem kurzen Check im anderen Raum wird mir garantiert das ich als einer der Ersten drankommen würde.
11.15 Uhr: Der Mann ist vielbeschäftigt, mach ich halt mal mittag.
13.30 Uhr: Statt meine Probleme zu lösen finde ich immer mehr, von Lars weit und breit nichts zu sehen.
15.00 Uhr: Ok er ist noch da, im anderen Raum, es besteht also noch Hoffnung!
In der Zwischenzeit hat er mit allen (!) außer mir besprochen und entschuldigt sich dann dafür, das er um 15.30 auf den Zug müsste.
15.20 Uhr: Das warten hat ein Ende
Er nimmt sich doch noch Zeit für mich und geht auf einen späteren Zug. Zum Glück, denn eins meiner Probleme konnte er noch lösen und wie man das Ganze weiter umsetzen könnte hat er auch noch vorgeschlagen.(von wegen Instrument und so)
Fazit: Ende gut alles gut ;)Zumindest das Ende des Tags an der Hochschule
Jetzt steht erst mal weiterarbeiten auf dem Plan. Was sich als nicht ganz so einfach herausstellen könnte. Da ich mein Projekt bis jetzt fast ausschließlich am Mac in der Schule gemacht habe, ist das “Programm” das ich gemacht habe, auch nur auf Mac’s lauffähig. Mal schaun ob ich das umgehen kann. Ansonsten heißt es improvisieren
Was übrigens auch für die Wiimote gilt. Die hat ja bekanntermaßen eine Infrarot-Kamera integriert. Und da diese jetzt für Bewegung genutzt werden will, brauche ich Infrarotlicht. Die Wii im kompletten immer mitnehmen damit die Sensorbar leuchtet fällt mir nicht ein
Drum war ich gerade erstmal Kerzen kaufen. Ich hoffe das funktioniert. Ansonsten heißt es entweder…Wii rumschleppen, oder eine eigene Infrarot-LED Leiste basteln
Und damit es nicht nur Text sondern auch Bild gibt, hier mal ein paar Bilder der vergangenen Woche:
So schauts auf dem Weg zur Uni aus:



Mehr nach dem break
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